Sommerlager 2012 - Asterix und Obelix - Olympische Spiele in Haslach

GESCHRIEBEN VON Ernst großberger

Samstag den 14.07.2012 beenden die Leiter die Vorbereitungen für das anstehende Sommerlager mit dem Beladen der Anhänger im Pfadi-Heim.  

Vieles wurde vorbereitet, einiges ausprobiert – wie wird es den Kindern gefallen – haben wir auch nichts vergessen oder übersehen. Fragen über Fragen die bis zu Letzt blieben.  

 

ABER: Sonntag um 11.15 Uhr treffen wir uns alle vergnügt und mit bester Laune am Bahnhof Vöcklabruck. Auch das schlechte Wetter kann unsere gute Stimmung nicht trüben. E-Cards noch eingesammelt, sich bei den Eltern – Geschwistern – Verwandten verabschiedet, durchgezählt und Gabi, Hubi, Kathi, Fede und Sara fahren mit den Kindern mit dem Zug in Richtung Linz. Dort mussten sie in die Tram umsteigen um zum Mühlkreisbahnhof zu gelangen. Von dort wieder mit dem Zug bis Bahnhof Haslach und zu guter Letzt mit dem Bus zum Lager – die Toheiblmühle.  

Anstrengende 3 Stunden unterwegs, aber alles ist gut gegangen und keines der Kinder ging verloren.  

Zur gleichen Zeit fuhren Mark und Ernst mit noch mehr Rucksäcken angefüllten Anhängern und Autos über die Bundesstraßen nach Haslach an der Mühl ins schöne Mühlviertel.  

 

Dort angekommen nahmen wir das Lager in Beschlag. Hierbei konnten wir bereits anwesende Pfadfindergruppen aus OTTENSHEIM und WR. NEUDORF begrüßen, welche ihre Zelte bereits aufgeschlagen hatten.  

Mark und Ernst bereiteten sich auf die Ankunft der Pfadfinder vor und zogen sich noch schnell um. Aus Mark wurde Asterix und aus Ernst wurde Obelix (Spielgeschichte und Wettkämpfe könnt ihr im Anhang nachlesen). Als Alle eingetroffen waren musste sich Hubi noch schnell als Miraculix „verkleiden“ und die Spielgeschichte konnte beginnen. Trotzdem es wieder zum regnen begann hatten alle einen riesen Spaß.  

Nach der Einstiegsgeschichte übernahmen die WiWö´s die Mühle und richteten ihre Zimmer ein. Gleichzeitig wurden die Anhänger entladen und die GuSp begannen mit dem Aufbau des Lagers. Da uns schon vorher klar war, dass die Kochstelle der GuSp am ersten Abend noch nicht fertig sein würde, wurde in der Küche der Mühle das erste Abendessen für beide Gruppen zubereitet. Als es zu dämmern begann wurde ein großes Lagerfeuer entzündet und von unseren Wichteln (Hemma, Caroline, Lola, Ellen, Ines und Lisa) wurde das Pfadfinderversprechen abgenommen und ihnen das langersehnte und wohlverdiente Halstuch überreicht. Es wurden noch viele Lieder am Lagerfeuer gesungen und wir hatten alle eine großen Spaß. Es war ein wunderschöner erster Abend im Lager.  

 

Am Montag nach dem Frühstück hielten wir unsere Flaggenparade ab. Anschließend wurde von den GuSp das Lager weiter errichtet und aufgebaut. Auch hierbei ließ sich niemand durch das Wetter entmutigen und zu Mittag war schon eine Kochstelle fertig und sie konnten ihr Mittagessen selbst zubereiten.  

Die täglichen Aufgaben wie Wasser holen, Feuerholz machen, und abwaschen, wurden aufgeteilt auf je ein Zelt pro Tag (5 Tage – 5 Zelte) Somit kam jeder mal dran, auch die Leiter!  

Gekocht haben abwechselnd Nico und Nadia und Denise,Vanessa und Rebecca.  

 

Die WiWö´s stärkten sich zuerst mit einem guten Frühstück und bastelten dann mit Kathi und Fede ihre Helme für die anstehenden Olympischen Spiele. Hierbei macht sich sofort bemerkbar, dass wir bei diesem Lager nur Wichtel mithatten. Die Helme glitzerten und glänzten das es nur so eine Freude war. Am Nachmittag stand dann eine Wanderung auf dem Plan. Es mussten ganz dringend Kräuter für den Zaubertrank gesammelt werden. Da wir nicht genau wussten welche Miraculix braucht, wurde ein ganzer Sack gesammelt und am Abend Miraculix übergeben.  

Die GuSp konnten am späten Abend auch noch schnell die Ortschaft Haslach erkunden und nach dem Abendessen wurde ein weiterer Teil unserer Spielgeschichte aufgeführt.  

Petra machte an diesem Abend ihr Tierfreundabzeichen.  

Am Montag wurden die Kinder früher ins Bett geschickt, da wir am Dienstag schon sehr früh aufstehen mussten. Uns erwartete die MOUTAIN WOLF FARM.  

Bei der Mountain Wolf Farm wurden wir von Martin begrüßt und über den Tagesablauf aufgeklärt. Wir durften die Hunde – Alaskahusky, Sibirienhusky und Irische Wolfshunde in ihren Gehegen besuchen, mit ihnen spielen und sie streicheln. Auch die Kinder, welche ein bisschen Respekt zeigten, trauten sich in die Gehege. Natürlich wurde vorher gefragt – und wer sich nicht sicher war – ging mit einem Leiter hinein. Nach einer Aufwärmpause wurden wir an die Hunde geleint. Nun ging der Hund mit dem Menschen – meist zwei Kinder – spazieren. Ich glaube, keiner der Kinder oder Erwachsenen ist jemals so schnell 7,5 km gegangen (oder gezogen worden). Zum Abschluss sind noch ein paar Teamspiele gemacht worden. Auch diese wurden mit Bravur bestanden. Müde aber glücklich wurde der Heimweg angetreten. An diesem Abend wurde Miraculix wieder gesund und er konnte den Kindern seinen berühmten Zaubertrank zubereiten. Nach der Verkostung waren alle ganz stark.  

 

Mittwoch habens die GuSp ruhig angehen lassen, man musste sich ja schließlich auf die Olympischen Spiele geistig und seelisch vorbereiten.  

Mittwoch nach der Flaggenparade mussten die Zimmer mal gereinigt bzw. aufgeräumt werden. Anschließend wurden noch ein paar Utensilien für die Spiele gebastelt, welche ja am Nachmittag stattfanden. Nach einer kurzen Wanderung im Wald kochte Petra für die Wichtel. Hierbei gab es als Vorspeise Melonen mit Schinkenspeck und gegrilltem Brot. Als Hauptspeise wurde Spagetti Bolognese serviert und zum Nachtisch gab es Topfennockerl auf Fruchtspiegel.  

Recht herzlichen Dank an Petra – es schmeckte ausgezeichnet und sie hat sich somit das Kochabzeichen mehr als verdient.  

Da nun alle gestärkt waren – und auch alle am Vortag den Zaubertrank zu sich genommen hatten – konnten die Olympischen Spiele beginnen. Folgende Gruppen traten zum Wettkampf an:  

Red Bull Schnitzel, Hau drauf, Rattix, Scrubs und Leiterix.  

Von Klein bis Groß waren alle mit Feuereifer dabei und alle hatten sehr viel Spaß. Hierbei konnten wir sogar die Sonne begrüßen und uns ein bisschen leichter bekleiden als sonst.  

Den Tag beendeten wir wieder mit einem gemeinsamen Lagerfeuer.  

Donnerstagvormittag besuchten wir die Villa Sinnenreich in Rohrbach. Hierbei wurde uns vieles erklärt und wir konnten auch sehr viele Sachen selbst ausprobieren. Im Anschluss begaben wir uns zum Freibad Rohrbach. Dort konnten die Kinder endlich ins Wasser. Es wurde gesprungen, gerutscht und geschwommen. Leider spielte auch an diesem Tag das Wetter nicht mit, was aber der Spielfreude keinen Abbruch tat.  

Am späten Abend wurden unsere drei großen Wichtel – Hemma, Cornelia und Petra – zu den GuSp überstellt. Sie mussten als Mutprobe den dortigen Bach auf einem Rundholz blind überqueren und die dort angebrachten Gegenstände erkennen. Diese Prüfung schafften alle drei Mädels fehlerlos und wurden sofort bei den GuSp aufgenommen, wo sie auch ihre erste Nacht im Zelt verbrachten.  

 

Am Freitag nach der Flaggenparade begannen die WiWö´s ihre Sommerlagererinnerungsmedaillen sowie die Kordeln zu basteln. Die GuSp – mussten auf Grund der schlechten Wettervorhersage schon am Vormittag mit dem Abbau der Zelt beginnen, da sonst ein Reinigen und Trocknen nicht mehr möglich gewesen wäre.  

Am Nachmittag fingen wir an unser Rucksäcke wieder zu packen. Bei den WiWö´s wurde es zu einem kleinen Lotteriespiel – WEM GEHÖRT WAS?  

Wir hoffen dass alles zu Hause angekommen ist.  

Gegen 15.00 Uhr kamen Judith und Lea ebenfalls zum Lager und blieben bei uns.  

 

Am Abend veranstalteten die Kinder einen Sketchabend. Wir Leiter waren wirklich erstaunt was sich die Kinder alles einfielen liesen. Wir lachten sehr viel. Anschließend wurde unser Abschlusslagerfeuer entzündet und im Feuerschein die erworbenen Abzeichen überreicht.  

Hierbei sollte Petra besonders erwähnt werden. Diese schaffte die höchste WiWö-Auszeichnung für Mädchen. Das tanzende Wichtel. Wir gratulieren sehr herzlich.  

Zum Abschluss gab es „Steckerlbrot“ und wir verbrachten noch einen tollen Abend am Lagerfeuer.  

 

Am Samstag konnten alle Kinder wieder gesund und munter (oder auch sehr, sehr müde) den Eltern übergeben werden.  

Wer wie oft – oder überhaupt geduscht hat – bleibt ein Lagergeheimnis. So manche Eltern werden es zu Hause bestimmt erraten oder zumindest vermutet haben.  

 

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Beteiligten und Helfern und freuen uns schon auf die nächsten Heimstunden nach den Ferien.  

Eure WiWö- und GuSp-Teams.  

 

 

 

Galerie